Holzart Buche

Buchenstamm Stamm Buche

Beschreibung der Holzart Buche

Verbreitung:

Die Buche ist in Europa verbreitet, sie auch im Mittelmeergebiet, in Nordafrika, im temperierten Asien und im Mittleren Osten, sodass es diese Baumart nahezu überall gibt.

Kurzbeschreibung:

Die Buche ist wohl die wichtigste Laubbaumart in ganz Deutschland. Es wird also stets ein steigendes Aufkommen an Buchenholz erwartet. Eine natürliche Begleiterscheinung ist zum Beispiel der Rotkern der Buche. Dieser Kern entsteht durch äußere Faktoren und unter individuellen Bedingungen im Gewebe, welches die Buche besitzt. Die Buche ist schlicht und hell, wird jedoch immer bevorzugt - vor allem im Parkett- und Möbelbereich.

Farbe und Struktur:

Der Splint kann gelblich oder grau-rosa sein und prägt den ganzen Stammquerschnitt. Wenn die Buche dann einmal ein Alter von 80 Jahren erreicht, entsteht der spezielle Rotkern, der lebhaft, wolkig und mehrzonig ist. Die Zuwachszonen können schnell mit einer Lupe erkannt werden. Die Holzstrahlen sind zudem in zwei verschiedenen Größen vorhanden und bilden dunkle, charakteristische Spindeln.

Buchen bevorzugen als Wohnort das Mittelgebirge und benötigen daher optimale Böden. Die Bäume können bis zu 40 Metern hoch werden und weisen einen Durchmesser von 80 Zentimetern auf. Der Stamm ist in den meisten Fällen geradschäftig, vollholzig und teilweise zylindrisch.

Gesamtcharakter:

Es handelt sich hier um ein schlichtes, helles und homogenes Holz mit einer sehr dichten und harten Oberfläche, die durch Holzstrahlen geprägt wird. Älteres Holz hat oft einen bestimmten roten Farbkern, der auf viele Menschen anziehend wirkt.

Oberflächenbehandlung:

Damit es zu keinen Verfärbungen kommt, sollte für die Oberflächen ein UV-stabiles Behandlungsmittel eingesetzt werden. Nach dem Dämpfen ist die Buche außerdem wunderbar einfach zu biegen. Während sich ein Rotkern nur schlecht tränken lässt, kann der Splintbereich gut getränkt werden.

Bearbeitbarkeit:

Alle Hölzer der Buche lassen sich sauber und leicht bearbeiten, weil die Struktur homogen ist und das Holz eine hohe Härte aufweist, was das Bearbeiten leichter gestaltet. Natürlich könnten Faserabweichungen während der Bearbeitung zu Schwierigkeiten führen. Dann ist nämlich ein Vorbohren mit Nägeln und Schrauben notwendig. Die Buche wird meistens verwendet, um Messer- und Schälfurnieren herzustellen.

Trocknung:

Die Buche ist leider ein empfindliches Holz, da sie stark schwindend ist. Das bedeutet, dass das Holz beim Trocknen zur Rissbildung neigt. Die Trocknungsführung muss genau deshalb sehr gründlich erfolgen, sowie auch die Stapelung, damit Verfärbungen vermieden werden können. Das hätte sonst auf die Qualität einen negativen Einfluss. Vor allem beim rotkernigen Holz muss sorgfältig gearbeitet werden, da dieses Holz nur eine langsame Feuchteabgabe hat.

Natürliche Dauerhaftigkeit:

Die Dauerhaftigkeitsklasse beträgt hier 5. Die natürliche Dauerhaftigkeit ist also eher schlecht, weil die Kernstoffe in den Zellwänden nicht integriert sind und das Holz dadurch schneller kaputt geht.

Verwendungsbereiche:

Die Festigkeitseigenschaften sind perfekt und die Härte macht die Buche bei ihren Verwendern sehr beliebt. Das Holzbild ist schlicht, aber elegant und eignet sich für die Möbel- und Türenindustrie. Genauso gut können Fußböden, Treppen und Schälfurniere für Sperrholz mit der Buche gebaut werden. Die rotkernige Buche findet ihre Verwendung bei dekorativen Möbeln in der Inneneinrichtung, da sie ein anspruchsvolles Design hat. Für die Außenanwendung, braucht das klassische Holz schützende Methoden, um Witterungen gut zu überleben.

Gewicht frisch:

820 - 1070- 1270 kg/m3

Rohdichte lufttrocken:

0,54 - 0,72 - 0,91 g/cm3