Porträt Steinhummel

Steinhummel

DIE STEINHUMMEL - ist eine Wildbienenart, die zur Insekten-Ordnung der Hautflügler sortiert wird. Bei der kleinen Steinhummel gibt es eine Königin, bis zu 300 Arbeiterinnen. Aber auch Drohnen zählen zum Volk der Steinhummel.

Merkmale:

Diese Hummelart zeigt sich überwiegend in samtschwarz. Was ein typisches äußerliches Merkmal ist, ist eine Hinterleibsspitze, die rot leuchtend ist. Im Sommer treten die Männchen kurzzeitig auf. Das Merkmal von den Männchen ist, dass sie bunter mit gelben Streifen und einem gelben Haarbüschel zwischen den Augen auftreten.

Gefährdung:

Im Gegensatz zu anderen Hummelarten ist die Steinhummel nicht gefährdet. Dies liegt daran, dass die eine hohe Anpassungsfähigkeit besitzen. Diese Anpassungsfähigkeit ist auch der Grund, dass sie in der industrialisierten Landwirtschaft überleben können.

aktuelle Bestandssituation:

Da es sich nicht um eine gefährdete Art handelt ist die aktuelle Bestandssituation sehr häufig.

Körpergröße:

Je nach Zugehörigkeit im Volk unterscheiden sich die Steinhummeln in ihrer Körpergröße.
Die Königin kann von 20mm bis zu 22mm werden, während die Drohnen und Arbeiterinnen nur bis zu 16mm werden können.

Flugzeit:
Die Flugzeit der Steinhummeln ist ebenso wie die Größe Abhängig von der Volkszugehörigkeit. Die Arbeiterinnen fliegen von April (Anfang/Ende) bis circa August (Mitte/Ende). Dagegen dauert die Flugzeit der Jungköniginnen und Drohnen von Ende Juni bis Mitte September.

Pollenquellen/ Nahrungsmittel:

Bei den Steinhummeln ist die bevorzugte Speise der Nektar von diversen Kleearten, aber auch von Taubnesseln. Genauer gesagt sind die Pflanzen, die die Steinhummeln als Nahrungsquelle nutzen die Vogel-Wicke, der Wiesenklee und der Kriechender Günsel. Daneben sind auch Pflanzen, die Blüten tragen, eine Futterquelle dieser Hummelart.

Nestbau:

Die Nester der Hummel befinden sich meist unter Steinhaufen. Aber auch unter Mauern bauen die Steinhummeln ihre Nester. Daher haben sie auch den Namen bekommen.

Nisthilfen und -Material:

Eine Nisthilfe kann selbst hergestellt werden. Es gibt diverse Hummelhotels. Aber auch Erdhummelkasten, welcher in die Erde eingegraben wird. Eine Verbindung nach Außen ist eine Röhre.

Lebensweise:

Die Steinhummeln besitzen einen buschigen Pelz, der ein guter Schutz gegen Kälte darstellt. Aus diesem Grund können die Hummelköniginnen schon bei zwei Grad das Nest verlassen. Bei den Arbeiterinnen sind es sechs Grad, die ein Verlassen des Nestes ermöglichen können.
Das Vorkommen dieser Hummelart ist im Flachland aber auch in den Mittelgebirgen (bis 1300m). Weiterhin gibt es sie auch am Waldrand oder bei offenen, wiesendurchsetzten Gelände. Daneben sind sie auch an Feldgehölzern, Gebüschen, Hecken, Böschungen, Straßenrändern, Weinbergsbrachen oder Magerwiesen aufzufinden. Daher gibt es viele Möglichkeiten, wo diese Hummeln anzutreffen sind. Das wichtigste ist hier, dass ein passender Netzplatz existiert und eine ideale Nahrungspflanze sich in der Nähe befindet.
Aufgrund ihrer Flexibilität ist es auch möglich, dass die Steinhummel in Stroh von Ställen, in verlassenen Vogelnestern und auch in Mäusenestern zu finden sind. Das Volk oder der Staat hat 100-300 Hummeln.
Daneben ist die Honigproduktion nur für den eigenen Bedarf. Ihr Nutzen durch die Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen sollte hier auch nicht vernachlässigt werden.